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DART-Feldbus anwenden: Einfach zu verstehen – einfach anzuwenden

DART-Feldbus für Zone 1, Gasgruppe IIC

Die “Trunk-and-Spur“-Topologie findet in der Prozesautomation oft Verwendung und ist ein de-facto-Standard, denn sie ermöglicht eine einfache Planung und leichte Handhabung. Ein Feldbussegment besteht aus Stromversorgungen und Feldbuskopplern, genannt Segment Protectors. Die Ausgänge der DART-Segment Protectors und damit die Stichleitungen (Spurs) sind eigensicher gemäß Ex ib IIC für bestehende, eigensichere Instrumentierung zertifiziert.

Die Feldgeräte werden an die Ausgänge der DART-Segment Protectors angeschlossen. Segment Protectors sind für die Installation in Zone 1 zugelassen. DART schützt Ihre Anlage vor den höchst explosiven Gasen der Gruppe IIC. Das bedeutet:

  • Dieselben Komponenten können in der gesamten Anlage installiert werden, sogar an unterschiedlichen Produktionsstandorten.
  • Der gleiche Ersatzteilbestand kann in allen Anlagen eingesetzt werden.
  • Mehr Vertrautheit für das Personal bedeutet weniger Schulungsbedarf.

Der DART-Segment Protector stellt ausreichend Leistung für die Geräteanschlüsse bereit. Am wichtigsten ist der vom Protector gebotene Kurzschlussschutz, der bei Wartungsarbeiten an einem in Betrieb befindlichen Instrument von großer Bedeutung ist.



Die Trunk-and-Spur-Topologie mit DART-Feldbus: Der eigensichere High-Power Trunk liefert reichlich Leistung für alle Feldgeräte

Längstes eigensicheres „Home run“-Kabel

Mit DART-Feldbus ist ein bis zu 1.000 m langes „Home run“-/Trunk-Kabel erlaubt. Am Trunk können bis zu vier DART-Segment Protectors angeschlossen werden, die die Geräte mit eigensicherer Stromversorgung speisen. Die Spur-Länge beträgt bis zu 120 m pro Spur – die doppelte Länge im Vergleich zu FISCO. Dies ist dem heutigen High-Power Trunk sehr ähnlich.

Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten technischen Eigenschaften des DART-Feldbusses dar. Da die meisten Eigenschaften unter den Feldbusstandard (IEC 61158-2) fallen, gelten für Feldbus in Zone 1 im Vergleich zu FISCO oder zum High-Power Trunk weniger Bestimmungen.


Technische Daten für DART-Feldbus

TECHNISCHE DATENWERT
Trunk-Ausgangsleistungtypisch 22 V/360 mA
Spur-Ausgangsleistungmin. 10,5 V bei 34 mA
Impedanz – Kabeltyp: ’A’100 Ohm
Max. Trunk-Kabellänge1000 m
Gesamtkabellänge, max. (gemäß IEC 61158-2)1900 m
Spur-Kabellänge, max. (gemäß IEC 61158-2)120 m
Entity-Parameter für Instrumente Uo, Io24 V/250 mA
Die Trunk-Länge und die Anzahl der Geräte hängen im hohen Maße von der Topologie und Instrumentierung ab, die Sie wählen.


Planungsschritte

DART-Feldbus wird wie jedes andere Feldbussegment geplant. Den Explosionsschutz gibt es fast „umsonst“ mit sehr geringem Aufwand, und Sie genießen die größte Auswahl und Flexibilität bei der Gestaltung von Feldbussegmenten. Planung bedeutet für Sie:

  • Sie verwenden die „Trunk-and-Spur“-Topologie mit einem Kabel vom Typ 'A'.
  • Sie planen die redundante DART-Feldbus-Stromversorgung an einem Ende.
  • Sie verwenden bis zu 1000 m Trunk-Kabel.
  • Sie schließen bis zu vier DART-Segment Protectors irgendwo auf dem Trunk an.

Es gelten nur wenige Beschränkungen aufgrund von Auflagen für den Explosionsschutz. Der Rest ist „nur Feldbus“. Die Entwickler des DART-Feldbusses haben große Sorgfalt darauf verwendet, die Komponenten und den Explosionsschutz so zu konstruieren, dass Ihnen die Planung und Anwendung des Feldbusses im Ex-Bereich leicht fällt.


DART-Feldbusprodukte