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Sichere und effiziente AS-Interface-Installation für Farbhersteller JOTUN


Die Anwendung

F31-Sensoren kommunizieren die Ventilstellung via AS-Interface.
F31-Sensoren kommunizieren die Ventilstellung via AS-Interface.

Die Firma JOTUN ist ein norwegischer Hersteller von wasser- und ölbasierten Dekor-, Holzschutz-, Korrosionsschutz- und Schiffsfarben. Die Farbenherstellung läuft in einer großen, komplexen Prozessanlage ab, die aus mehreren Außentanklagern und zwei Gebäudekomplexen mit jeweils drei Stockwerken besteht. Alle Anlagenteile müssen sicher miteinander verknüpft werden. Die zur Bevorratung dienenden Außentanklager sind über AS-Interface an die Steuerung angebunden. Am Farbherstellungsprozess sind viele Ventile, die sich in explosionsgeschützten Bereichen befinden, beteiligt. Hier kommen zahlreiche F31-Sensoren zur Ventilstellungsrückmeldung mit AS-Interface-Schnittstelle zum Einsatz. Auch bei der Farbmischung der ölbasierten Farben und der Abfüllung kommt es zu explosionsgefährdeten Zonen, welche mit AS-Interface-Ex-Modulen der G5-Baureihe ausgerüstet sind.


Das Ziel

AS-Interface-Master-Monitore und -Netzteile assembliert in einem Schaltschrank für JOTUN.
AS-Interface-Master-Monitore und -Netzteile assembliert in einem Schaltschrank für JOTUN.

Die Anlage soll nach den neuesten Regeln der Maschinenrichtlinien ausgeführt werden. Dabei werden nicht nur neue Maschinen- und Anlagenteile mit einer intelligenten und sicheren Vernetzung versehen. Ein großer Teil der vorhandenen Maschinen wird mit in das Konzept einbezogen. Dabei gilt es, die laufende Produktion so wenig wie möglich zu beeinflussen.


Die Lösung

Die Ex-Module der G5-Baureihe kommen im explosionsgeschützten Bereich zum Einsatz.
Die Ex-Module der G5-Baureihe kommen im explosionsgeschützten Bereich zum Einsatz.

Über AS-Interface können die Maschinenteile einfach und schnell vernetzt werden. Not-Aus-Taster sind so integriert, dass sie am Halleneingang auf alle Anlagenteile im Sichtbereich wirken. Über die sicheren AS-Interface-Ausgangsmodule können die dezentralen, autarken Maschinen mit eigenständiger Safety-Installation so im Bedarfsfall abgeschaltet werden.

Die sichere Kopplung zwischen den Anlagenteilen erfolgt über ein separates Ethernet-Netzwerk, wofür an den AS-Interface-K30-Master-Monitoren eine Schnittstelle zur Verfügung steht. Auf diese Art werden ein abgesetztes Tanklager und zwei weitere Gebäude mit jeweils drei Stockwerken sicher gekoppelt. Dazu werden viele untereinander vernetzte Safe-Link-Gateways eingesetzt.


Die Vorteile

Durch die einfache Verkabelung, die Topologiefreiheit, das intelligente Gesamtkonzept für eine einfache Erweiterbarkeit sowie die Übertragung von sicheren und nicht-sicheren Signalen auf nur einer Leitung ist AS-Interface von Pepperl+Fuchs für diese Anwendung die optimale Lösung. So können bestehende Safety-Systeme besonders einfach integriert und der Umbau der Anlage in sehr kurzer Zeit realisiert werden.


Auf einen Blick

  • Vermeidung von Parallelverdrahtung für die Safety-Anschaltung
  • Dezentrale Logik-Funktion
  • Sichere Querkommunikation zwischen den Anlagenteilen
  • Freie Topologie, einfache Erweiterung
  • Einfache Installation über Durchdringungstechnik

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