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Die clevere Montagehilfe für Werkstückträger bei der induktiven Identifikation

Die Firma LuK GmbH & Co. oHG ist ein international tätiges Unternehmen der Schaeffler Gruppe. An 18 Standorten weltweit werden Kupplungen für PKW und Traktoren produziert und weltweit an die Automobilhersteller vertrieben. Mittlerweile läuft jeder vierte weltweit neu produzierte PKW mit einer Kupplung von LuK vom Band.


Aufgabe

Für die Produktion von Kupplungen bei der Firma LuK in Bühl/Baden wird das Produkt auf Werkstückträgern transportiert. Diese Werkstückträger werden mit einem induktiven Ident-System von Pepperl+Fuchs ausgerüstet.

An manchen Förderstrecken wird der Werkstückträger in einem Umlauf bewegt. Das heißt, hier wird die Förderrichtung jeweils um 90° verändert. Auf dem Werkstückträger ist ein Datenträger IDC-15-1K fix angebracht (seitliches Lesen und Schreiben an der Rollenbahn mit IVH-M1K). Wird die Bewegungsrichtung des Werkstückträgers um 90° verändert, befindet sich der Datenträger nicht mehr in einem möglichen Schreib-/Lesebereich der anderen Ebene. Durch eine aufwändige Mechanik (Hubzylinder) wurde deshalb bislang der Werkstückträger so platziert, dass er mit einer 90°-Drehung wieder gelesen und beschrieben werden konnte.

Dieser Aufwand war störend für die Produktionszeit (Taktzeit) und zusätzlich kostenintensiv.



Abb. 1: Werkstückträger mit Datenträgerhalterung und Schreib-/Lese-Kopf

Umsetzung

Pepperl+Fuchs hat eine Halterung für den Datenträger IDC-15-1K entwickelt, die es erlaubt, von zwei Seiten zu lesen und zu schreiben (siehe Abb. 1).

Der Datenträger wird in der Montagehilfe IVZ-MH15 eingeklebt. Die Montagehilfe ist so geformt, dass unser Datenträger jeweils in einem 45°-Winkel zu zwei angrenzenden Seiten des Werkstückträgers angeordnet ist. Dies bedeutet Lesen und Schreiben von zwei Seiten her (siehe Abb. 2).



Abb. 2: Änderung der Förderrichtung um 90°

Kundennutzen

Der Einsatz der speziellen Halterung spart Kosten, weil man jetzt nur noch einen schräg angebrachten Datenträger benötigt. Die technisch aufwändige Mechanik des Hubzylinders entfällt, da der Werkstückträger nicht mehr gedreht werden muss.