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PMI als Metalldetektor

Alternative Einsatzmöglichkeiten für induktive Wegmess-Systeme

In der Leiterplattenproduktion gibt es Arbeitsprozesse, bei denen Leiterplattenstapel mittels Sauggreifern separiert werden.

In der Regel schützt eine metallfreie Zwischenlage zwischen 2 Leiterplatten diese vor Beschädigungen. Durch Fehlpackungen ist diese Reihenfolge nicht immer gegeben.

Der Greifer muss also erkennen, ob es sich um das kaschierte Leiterplattenmaterial oder nur um eine Zwischenlage handelt.

Diese Aufgabe wurde bisher meist mit teuren Farbsensoren gelöst, die bei jeder Charge mit anderer Farbe per TEACH-IN neu angelernt werden mussten.



Abb. 1: PMI210-F110-IU-V1 detektiert Leiterplatte

Eine völlig neue Lösungsmöglichkeit für diese Aufgabe bietet der induktive, analoge Sensor PMI (siehe Abb. 1).

Dank seines großen Messfensters kann er einen großen Teil des Leiterplattenmaterials erfassen, selbst bei Topologien mit nur wenigen Leiterzügen funktioniert das.

Federnd gelagert übt er einen sanften Druck auf Leiterplatten/Zwischenlagen aus und nivelliert eventuelle kleine Welligkeiten der Platten (siehe Abb. 2).

Dank seines Analogausganges kann die Steuerung genau eingemessen werden.

Der Sensor ist empfindlich genug, auch Leiterplatten mit nur wenigen Kupferleiterzügen zu detektieren, aber unempfindlich genug, um nicht durch eine Zwischenlage durchzumessen, also die dahinter liegende Leiterplatte zu erkennen.

Bei diesem induktiven Verfahren erübrigt sich somit ein erneutes TEACH-IN bei Farbwechsel der Materialien.



Abb. 2: Federnd gelagerter PMI210-F110-IU-V1 zur Detektion der Platinen