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Maximale Transparenz in der Feldbusdiagnose mit minimalem Aufwand

Feldbusdiagnose einfach integrierbar via FOUNDATION Fieldbus H1

Das Diagnosegateway mit frei konfigurierbaren Überwachungsfunktionen für den Leittechnikschrank
Das Diagnosegateway mit frei konfigurierbaren Überwachungsfunktionen für den Leittechnikschrank

Feldbussysteme gewährleisten höchste Zuverlässigkeit und maximale Verfügbarkeit in der Prozessautomation. Für die typischen Fehlerszenarien, die dennoch im täglichen Betrieb vorkommen, hat Pepperl+Fuchs eine neue Generation diagnosefähiger Komponenten entwickelt. Sie ermöglichen eine lückenlos transparente Feldbusinfrastruktur – ohne zusätzliches Engineering.

Mit der Entwicklung des neuen Advanced Diagnostic Gateway (ADG) konnte jetzt eine bisher bestehende Lücke in der Feldbusüberwachung geschlossen werden. Tatsächlich ist es sinnvoll, auch den Leittechnikschrank und die Umgebungsbedingungen engmaschig zu überwachen, um die maximale Verfügbarkeit von Anlagen sicherzustellen. Bei Prozessleitsystemen, die mit Feldbus ausgestattet sind, befinden sich aber im Schaltschrank lediglich die Busanschlüsse und die Stromversorgung. Signal-Ein- und -Ausgänge sind nicht vorhanden.

Das neuartige Gateway von Pepperl+Fuchs verfügt nun erstmals über binäre Eingänge, die auch als Impulszähler oder zur Frequenzmessung verwendet werden können. Darüber hinaus sind analoge Sensoren anschließbar. Integriert sind ein Luftfeuchtigkeitssensor und zwei Leistungsrelais zur Steuerung von Klimageräten. Sie sind flexibel für die Überwachung des Schaltschrankes und seiner Umgebung einsetzbar.


Leittechnikintegration über FOUNDATION Fieldbus H1

Darüber hinaus bietet das neue ADG jetzt neben der Integration über Ethernet und einen Feldbusdiagnoseserver auch FOUNDATION Fieldbus H1. Hierbei agiert das Gateway als FF-H1 Node und kommuniziert die Daten von bis zu 16 Diagnosemodulen / 64 Segmenten über eine Feldbusadresse. Der Anwender hat die Wahl der Integration über Device Description (DD) oder FDT/DTM Technologie.

Neben den Statusmeldungen nach NE 107 können Details inklusive des Expertensystemberichts direkt angezeigt werden. Auch der Commissioning Wizard, eine Funktion zur automatisierten Überprüfung aller Segmentmessungen und -parameter, kann über FF-H1 bedient werden. Für das Oszilloskop sowie umfangreiche Historienmessungen, deren Datenvolumen schlicht zu groß ist, kann parallel Ethernet verwendet werden. Die Software sucht und findet die Ethernet Verbindung automatisch und ohne besondere Konfigurationsmaßnahmen.


Prüfungen vorab und ohne Leittechnik

Unmittelbar nach der Installation – zu einem Zeitpunkt, an dem die Leittechnik noch nicht zur Verfügung steht – ist eine Überprüfung der Feldbusphysik bereits sinnvoll oder gewünscht. Hierfür wird die spezielle FF-H1 Kommunikation über Ethernet genutzt. Dieser Treiber erlaubt es beispielsweise, mit einem Laptop direkt am Gateway die FF-H1 Kommunikation einzurichten.

Danach können die Segmentqualität und die Kommunikation zu allen angeschlossenen Instrumenten überprüft werden. Alle Einstellungen können dann später über FF-H1 auch in die Leittechnik übertragen werden. Für während der Inbetriebnahme erzeugte Reports steht eine Import/Export-Funktion zur Verfügung.

Komplettiert wird das ADG durch neue, intelligente Diagnose-Features wie progressiven Kurzschlussschutz, Blitzschutz mit Selbstüberwachung und Leckagesensoren, die kleinste Änderungen der Feuchtigkeit melden.  Alle neuen Komponenten sind für FOUNDATION Fieldbus H1 geeignet.